FIPA EFAPA Korea

2013 wurden EFAPA und FIPA im so genannten "Gesetz zur Förderung umweltfreundlicher Landwirtschaft, Management und Unterstützung ökologischer Lebensmittel usw." für den Schutz der Agrarökologie durch Verzicht/Minimierung des Gebrauchs synthetischer Pestizide, chemischer Düngemittel usw. und für die Förderung von ökologisch verarbeiteten Lebensmitteln zusammengeschlossen.

Das Grundprinzip ökologischer Landwirtschaft ist die Erzeugung gesunder Nahrungsmittel auf der Grundlage eines ausgeglichenen, fruchtbaren Bodens. Während der Erzeugung und der Verarbeitung müssen ökologisch und nicht ökologisch erzeugte Produkte getrennt sein und eine Verunreinigung durch verbotene Substanzen ausgeschlossen sein (vor allem synthetische, nicht zertifizierte Stoffe). Die Produktion und Verarbeitung ökologischer Erzeugnisse muss durch eine akkreditierte, unabhängige Stelle gemäß dem in der Verordnung beschriebenen Inspektionssystem geprüft werden.

Control Union Certifications ist durch den NAQS (National Agricultural Products Quality Management Service) für die weltweite Zertifizierung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen, verarbeiteten Lebensmitteln und Tierfutter zugelassen (Zertifizierungsstelle Nr. 62).

Für verarbeitete Lebensmittel bestehen seit 1. Juli 2014 entsprechende Vereinbarungen zwischen Korea und den USA sowie seit 1. Februar 2015 zwischen Korea und der EU. Diese Länder erkennen damit die ökologischen Zertifizierungssysteme der jeweils anderen Länder an und ermöglichen so den Export von ökologischen Lebensmitteln, ohne weitere Zertifizierung. Für die Kennzeichnung gelten spezifische Voraussetzungen.